TheYou`s unterwegs in den Alpen

Posted on 28. März 2012

0


Eines Wochenendes Anfang März machten wir uns auf zum Skifahren in die Alpen. The YOU`s kombinieren die sportliche Aktivität gerne mit den kulinarischen Genüssen dieser Region und so erfuhren wir im November 2011 von der Rauchkuchel im Hofgasthof „Schwaigerlehen“ im kleinen Ort Stuhlfelden, ganz in der Nähe von Mittersill.

Zum Skigebiet sei gesagt dass es sich auch lohnt von dieser Seite in die Kitzbühler Alpen vorzudringen, zumal zu dieser Jahreszeit die Hänge eher gegen Norden als gegen Süden liegen und der Skibegeisterten hier jedenfalls das Auslangen finden.

Wir entschieden uns für das volle Programm und mieteten uns direkt im Hofgasthof ein – für EUR 70,– pro Zimmer inkl. Frühstück. Die Zimmer sind, da es sich um einen über 500 Jahre alten Hof handelt recht typisch und schräg eingerichtet. Wehrmutstropfen ist, dass man um auf die Toilette zu gelangen einen Stock tiefer, ins Erdgeschoss vordringen muss. Das ist für eine Nacht ok, aber am zweiten Tag macht es nicht mehr soviel Spass, zumal die Gäste des Wirtshauses diese Toilette auch benutzen (wenngleich es auch noch eine weitere, für Hausgäste gibt – diese aber noch ein wenig weiter weg liegt). Auch die Dusche befindet sich im Erdgeschoß. Das ist witzig, aber auch gewöhnungsbedürftig. Nun ja, um die Unterkunft geht es ja eigentlich nicht in der angeblich einzig noch aktiven Ra(u)chkuchl Österreichs.

Das Essen war gut, wie soll man sagen, teilweise hervorragend und geschmacklich sensationell, teilweise unspektakulär und nicht besonders erwähnenswert. Im großen und ganzen bleibt ein schlichtes Gut.

1 Tag:
Menü in der Rauchkuchl: Preis an die 35,00 bis 45,00 EUR pro Person
kleine Brothäppchen mit Aufstrich, getrocknete Hirschwurst
Vorspeise: Schnitzel vom Mufflon auf Blattsalat
Suppe: klare Kartoffel/Brennesselsuppe mit Eierschwammerl
Hauptspeise: Forelle in reichlich Butter geschwenkt mit Kartoffeln (in reichlich Olivenöl) und buntes Gemüse
Nachspeise: Topfenknödel mit Semmelbrösel und Staubzucker auf Beerenspiegel (dazu reichte man noch Marillen- und/oder schwarze Johannisbeermarmelade)

2. Tag
Menü ausserhalb der Rachkuchl
kleine Brothäppchen mit Aufstrich, getrocknete Hirschwurst
Vorspeise: Frischkäse (aus dem Ort) auf Blattsalat
Suppe: Hochzeitssuppe (klare Rindsuppe mit dreierlei Einlage – Leberknödel, Speckknödel, Grießnockerl)
Hauptspeise: Rindfiletsteak mit Gemüse
Nachspeise: Brandteigschwäne mit Vanilleeis

Frühstück
reichlich und sehr sehr ausgiebig, sprich deftig – wir mussten erst wieder am Nachmittag Essen zu uns nehmen

Der Wein der hier wohlfeilgeboten wird ist im übrigen nicht zu trinken, für all jenige die Wein trinken. Jeder Österreicher weiß dass man einen Burgenländischen Weißwein nicht trinkt… Auch der Apfelsaft (Most) war abgelaufen (31.12.2011) aber da wollen wir ja nicht so genau sein. Zum Abschluss gab es dann für jeden Gast noch ein gut gefülltes Stamperl Schnaps. Moment, am Samstag nicht…

Am Besten informiert man sich im Vorhinein über das Menü, dass die Thresi im übrigen schon ein Jahr im vorhinein festlegt, es sei den es kommt etwas dazwischen…da sitzt man dann schon um 18.30 nach Ankündigung in der Rachkuchl oder in einem Nebenstüberl und bekommt erst eine Stunde später die Suppe, zwei Stunden später die Hauptspeise und irgendwaaann die Nachspeise. Unser Abendessen hat sich am Samstag von 18.30 Uhr bis 23.30 Uhr gestreckt.

Advertisements
Posted in: Unterwegs